Pegida-Terror in Köln – ein Kommentar

Ein offensichtlich geistig völlig zerrütteter, evtl. unter paranoider Schizophrenie leidender Rechtsextremist verletzte am Samstag Morgen die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker und mehrere ihr zu Hilfe eilende Dritte teils schwer. Der Täter ließ sich nach der Tat (versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung in vier Fällen) widerstandslos noch am Tatort festnehmen.

Pegida hat in Köln mitgestochen, schrieb in diesem Zusammenhang jüngst der Tagesspiegel. In der Tat zeigt sich, dass die Pegida-Bewegung es offensichtlich versteht, für ihre hohlen Phrasen empfängliche Personen zu manipulieren, Anliegen ausschließlich mit Gewalt als Kommunikationsinstrument durchzusetzen.

Zwischenzeitlich ergehen sich Pegida-Aktivisten wie v. denen längst gewohnt in Schadenfreude und fragwürdiger Hetze in ihren Foren sowie auf Facebook.  Und man fragt sich jetzt, wer da in Dresden, der Hochburg der Pegida-Bewegung heute bedroht und/oder vertrieben werden soll. Ein neuer Höhepunkt im Modus Operandi pegida’scher (bewusst klein geschrieben) Prägung ist erreicht. Der derzeitige Bundesinnenmister ist in der Pflicht, endlich dafür Sorge zu tragen, dass es nirgendwo in Deutschland NoGoAreas geben darf bzw. jeder Pegida-Aktivist darüber informiert werden muss, wo dessen Tun gesetzliche Grenzen findet.

Video zu „besorgte Bürger“ v. Silence is SexyLizenzbedingungen Artikelbild v. HumanrightslogoLizenzbedingungen



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