Cyberstalking auf Indymedia & co – Irrsinniges zu Weihnachten

An Heiligabend eskalierte im Herforder Bahnhof eine Fahrkartenkontrolle völlig. Ein alkoholisierter Fahrgast erstach einen Polizeibeamten und verletzte dessen Kollegen schwer. Eine unendschuldbare Tat und ein trauriges Schicksal für die Angehörigen des Verstorbenen. Nachfolgend entwickelt sich offenbar ein Kult um den Täter. Das Opfer wird bereits auf Drittseiten aufs übelste beleidigt und verhöhnt.

Was hier insb. wütend macht, ist die Tatsache, das da irgendwelche Arschlöcher meinen, es wäre selbstverständlich, Solidarität für den Täter eines schwersten Verbrechens einzufordern und das Opfer auf einschlägigen Internetseiten wüst zu beschimpfen. Und wieder gilt, Opferrechte werden mit Füssen getreten, Täter können für ihre Taten in den Himmel gelobt werden. Egal, worum es geht, wer Opfer/wer Täter ist, für irgendwelche Vollidioten gibt es immer etwas zu lachen, egal wie traurig/erschütternd das dem Zugrunde liegende Ereignis in Wahrheit ist. Hauptsache, man kann wieder irgendeine Sau durchs Dorf treiben.

Wie sich manche Leute das Zusammenleben so vorstellen!

Artikelbild v. Dennis SkleyLizenzbedingungen



Ein Kommentar zu “Cyberstalking auf Indymedia & co – Irrsinniges zu Weihnachten”

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