Kanada warnt vor Pegida-Demos

Der Veranstalter v. Pegida hat sich zu der Demo v. diesjährigen Ostermontag in Dresden unzureichend über diese ggf. kurzzeitig beeinträchtigende regelmäßige Begebenheiten/Brauchtümer vor Ort informiert. So ist diesem entgangen, dass in der Regel an Ostermontagen am späten Nachmittag in einer evangelische Gemeinde die Glocken läuten. Mehrere an der Demo teilnehmende Pegida-Aktivisten wollten nach Kenntnisnahme um jeden Preis erreichen, das Glockengeläut zeitnah zu unterbinden. Selbst vor massiven Morddrohungen und Gewalttätigkeiten gegen Kirchenangestellte wurde dabei nicht zurück geschreckt.

Kath.net schrieb dazu „Superintendent Behr stellte fest: „An einem Ostermontag läuten nunmal in vielen Kirchen die Glocken. Das ist nun einmal so. Und wenn man neben einer Kirche eine Demo macht, muss man darauf gefasst sein. […] Wenn man das christliche Abendland retten will, dann muss man eigentlich positiv auf ein Glockengeläut reagieren.“

„Kinder sind unsere Zukunft“ ist ein Spruch, der Pegida-Aktivisten unbekannt ist. So kam es am Rande der Pegida Demo v. Montag, den 21.09 in Dresden, zu Gewalt gegen Schüler, die lediglich eine Kulturveranstaltung in der Nähe der Pegida-Demo besuchen wollten. Darauf angesprochen leugnete der Veranstalter die Vorgänge und stellte klar, es sei diesem „scheißegal“.

Bei der nächsten Demonstration v. Montag, den 29.09, wurden mehrere Journalisten v. Pegida-Aktivisten tätlich angegriffen.

All diese sowie andere Vorkommnisse haben ihre Konsequenzen. So warnt Kanada jetzt vor v. Pegida-Demos befallene Gebiete. Die für diese Blamage mit durch verantwortungslose Realitätsverweigerung glänzenden, eigtl. zuständigen Politiker, reagieren hier – siehe dazu auch – lediglich mit unpassender Kritik auf wahre Worte aus Kanada.

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